Bericht zu den beiden Mentoring-Workshops im April und Juni: „Ob online oder offline – Hauptsache Reflexion und Austausch!“

Bericht zu den beiden Mentoring-Workshops im April und Juni: „Ob online oder offline – Hauptsache Reflexion und Austausch!“

„Kundengerechte Wissensvermittlung in der Finanzberatung – Einsatz und Nutzen von Skizzen bei Privatkunden“

Wieder macht uns die Pandemie einen Strich durch die Rechnung und daher fand der erste Mentoring-Workshop zum Thema Selbstmarketing online statt. Dafür dann der zweite Workshop endlich zusammen in Frankfurt – mit einem großen „Hallo“ (da sich fast alle nur aus digitalen Kanälen kannten).

Dieser Bericht soll nicht nur eine kurze Zusammenfassung der Samstage sein, sondern als Basis für den zweiten Artikel dienen („Kleiner Marketing-Hinweis und Denkanstoß zum Mentoring-Programm“).

Zur Vorbereitung des ersten Workshops nutzten wir einen Fragebogen von Tania. Einige Übungen rund um den Fragebogen bearbeiteten wir am Vormittag. Der Nachmittag war geprägt vom Elevator Pitch: kurze, prägnante Vorstellung mit konkretem Ansatz (z.B. Projektbeteiligung als Consultant erlangen, Sales-Termin beim Kunden bekommen, etc.).

Selbstreflexion Leitfragen

Insbesondere der Elevator Pitch war eine einprägsame Übung, aus der wir alle gelernt haben. Die Vorbereitung und vor allem die Abstimmung der Struktur und Herangehensweise auf die Person gegenüber (wie bekommt ihr die Aufmerksamkeit, was ist der NUTZEN für die Person gegenüber) sind elementar und können nicht oft genug geübt werden.

Der zweite Workshop war von Diskussionen rund um das Riemann-Thomann-Model geprägt. Die Selbsteinschätzung aber auch die folgende Fremdeinschätzung zeigten uns unsere Verhaltenszüge auf und machten zudem unheimlich Spaß.
Auch die Reflexion zum bisherigen Programmablauf und die Erkenntnisse aus den Tandems waren wertvolles Feedback für alle Teilnehmer und sind der Grundstein für künftige Mentoring-Generationen.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die beiden Samstage von einer extrem hohen Lern-, Reflexions- und Diskussionsbereitschaft geprägt waren. Sowohl Mentoren als auch die Mentees haben sich auf alle Übungen eingelassen, angeregt diskutiert und präsentiert. Konstruktives Feedback und Empfehlungen sind vor allem für die Mentees äußerst wertvoll und Ziel des Mentoring-Programms.

Es ist knapp Halbzeit im Programm und alle freuen sich - nicht nur bei der aktuellen Fußball-EM – auf die zweite Halbzeit. Unser Dank gilt insbesondere Tania und Enrico, die das Programm initiiert haben und mit viel Fleiß, Herzblut und Freude durchführen.

Euer Benedikt

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Kleiner Marketing-Hinweis und Denkanstoß zum Mentoring-Programm

Während der Workshops kam uns die Idee, einige Punkte (vor allem Fragen) zusammenzufassen, um einerseits Werbung für das Mentoring-Programm der Bank … Verbindung zu machen, aber andererseits auch eine Hilfestellung zu geben, falls man sich nicht ganz sicher ist, was das Mentoring ist und ggf. auch nicht einschätzen kann, was einen erwartet. Dieser Artikel soll als ein Denkanstoß hin zur Reflexion verstanden werden, was das Programm bieten kann und mit welchem Aufwand es verbunden ist.

Nicht nur für den Workshop ist Vorbereitung elementar. Das Auseinandersetzen mit sich selbst, das Beantworten von Fragen zur eigenen Person (Kompetenzen, Charakterzüge, Vorlieben, etc.) und der damit verbundene Zeitaufwand sind nicht zu unterschätzen. Sich solchen Fragen auszusetzen, erst einmal mit sich selbst (wichtigster Part!), dann mit dem Mentor und dann ggf. auch in der größeren Gruppe, sind essenziell. Da es für die allermeisten Menschen unangenehm ist, sich umfassend mit sich selbst zu beschäftigen, ist das die größte Hürde. Ich will ehrlich mit euch sein und ich denke der oder die ein oder andere von euch kann das nur allzu gut nachvollziehen – man lügt sich gerne selber in die Tasche und/oder weicht einer eingehenden Selbstbeobachtung aus.

Aber erst durch diese gewonnenen Erkenntnisse lässt sich weiterarbeiten, weil ein Ausgangspunkt geschaffen wurde. Nutzt doch mal den Fragebogen von Tania und nehmt euch Zeit, euch diese Fragen zu beantworten. Zudem habe ich euch hier einige Fragen aufgeführt, die allgemeiner Natur sind. Wenn ihr folgende Fragen für euch positiv beantworten könnt, dann habt ihr eine ganz gute Einschätzung was euch im Mentoring erwartet:

  • Bin ich bereit, über mich und meine Eigenschaften im beruflichen (aber auch im privaten, da vieles miteinander verknüpft ist) Kontext zu reflektieren?
  • Möchte ich professionelles Feedback? Auch wenn es ggf. im ersten Moment hart klingt und Potential offenlegt?
  • Möchte ich mit erfahrenen Führungskräften meine „Baustellen“ erarbeiten, bearbeiten und in meinem täglichen Tun umzusetzen und darüber berichten?
  • Bin ich bereit Zeit zu investieren: unter der Woche, am Wochenende, zur Vor-, zur Nachbereitung? Aber nicht nur meine, sondern auch die Dritter?

Ich hoffe, dass ich mit diesem Bericht zum Mentoring ein paar Insights geben und somit Werbung für das Programm machen konnte und der/die ein oder andere sich für nächstes Jahr bewirbt. Wenn ihr es nicht abwarten könnt – Frank, Tania und Enrico nehmen euer Interesse gerne jetzt schon entgegen. Auch stehen die Mentees gerne für Fragen zum Programm zur Verfügung. Lasst uns in den Austausch gehen – und wie ich im Mentoring gemerkt habe: man muss nur miteinander reden.

Macht was draus!

Euer Benedikt 

Benedikt Beyer

Benedikt Beyer

Sales Manager Wholesale / Institutionelle Kunden
M.M.Warburg & CO, Hamburg
DHBW Mannheim 2014

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