Virtueller Pandemie Round … Table 2020

Virtuell aber doch ganz nah und persönlich

Uns hält nichts davon ab den Netzwerkgedanken zu pflegen und sich auszutauschen, auch in diesen außergewöhnlichen Zeiten. Die Technik machts möglich. Sich virtuell zu treffen gehört dieses Jahr zum guten Ton und so trafen sich elf TeilnehmerInnen zu folgenden Themen: Weltprämiere des Bank … Verbindung Podcasts, kurze Vorstellung des neu aufgesetzten Mentoring-Programms sowie dem „hot seat“. Als Plattform diente wonder.me, dazu später mehr.

Eigentlich als Weinprobe geplant, trafen wir uns mit eigenen Kaltgetränken (Empfehlung „Kaitui“ vom Weingut Markus Schneider) und lauschten einigen Minuten dem geplanten Podcast von Lukas und Tom. Die Pilotfolge stieß auf positive Resonanz und soll dem Netzwerk zur Mitgliederbindung als auch zu Neugewinnung dienen. Einige Punkte zur Gestaltung werden im Nachgang noch diskutiert, aber in Zukunft soll der Podcast (jeweils im Interviewstil für ca. 10 Minuten) regelmäßig auf einigen Plattformen veröffentlicht werden.

Kurz wurde auch über das neue Mentoring-Programm gesprochen, welches letzten Samstag den virtuellen Kick-off hatte. Hierzu wird es einen gesonderten Bericht geben. So viel vorweg: Frank ist gerührt, dass es jetzt ein Mentoring in der Bank … Verbindung gibt und alle Beteiligten hochmotiviert sind .

Zur Vorbereitung des Abends hatte sich jeder Teilnehmer auf die folgenden Fragen vorbereitet:

  1. Minimal-Eigenvorstellung
  2. Was habe ich dieses Jahr über a) mich selbst und b) meine Mitmenschen gelernt?
  3. Was nehme ich mir für das Jahr 2021 vor?
  4. Mein Buch, Hör-CD, Film, Serie, Podcast, … Tipp für die anderen Teilnehmer

Bonus (wenn gewünscht und sinnvoll): Welches Getränk / welcher Wein begleitet mich beim Round … Table 2020 (Getränke-Tipp an die anderen Teilnehmer)

Viel angesprochen und diskutiert wurde das Home-Office und die Kommunikation mit den Kollegen. Zum Teil waren einige von uns nur für wenige Stunden seit März im Büro und einmal mehr stellt sich heraus, dass es erst einen großen Knall braucht, bis Dinge wie Home-Office (HO) akzeptiert werden. Die einhellige Meinung: HO funktioniert und kann viele Vorteile mit sich bringen, wenn man diszipliniert ist. Die (bessere) Vereinbarkeit von Beruf und Familie respektive mehr Zeit für die Familie aufgrund der wegfallenden Dienstreisen und Pendelei freuen die Teilnehmer.

Nicht nur im beruflichen gibt es dieses Jahr große Änderungen, sondern auch die Gesellschaft wird durch die Pandemie stark beeinflusst. Insbesondere das schwarz-weiß-Denken einiger stößt den Teilnehmern sehr auf.

Für 2021 stehen die berufliche Weiterentwicklung, Bücher, das Mentoring aber auch die eigene Festigung/Genießen des Erreichten auf der Tagesordnung. Nicht erwähnen muss man das alljährliche Ziel des weniger Arbeiten.

Insbesondere die Fragen zwei und drei bieten sich gut an, sich selbst in diesem besonderen Jahr mit sich selbst und anderen zu beschäftigen. Die Pandemie kann gut als Zäsur gesehen werden und die Fragen finde ich persönlich sehr wertvoll, gerade was daraus für die eigene Zukunft abgleitet werden kann.

Für die vierte sowie Bonus-Frage findet ihr hier einige Antworten und Anregungen:

Serie/Film: "Damengambit", „Schuld“ von Ferdinand von Schirach, "Le Mans 66"

Podcast/Musik: The Michelle Obama Podcast, Spotify Playlist von Tom Hecky: „tomhecky“

App: Balloon – Du willst besser schlafen? Weniger gestresst sein? Meditieren mit Balloon macht dein Leben leichter. Probier's aus: Meditation per App.

Bücher: „Ein verheißenes Land“ - Biografie Barack Obama, "Die Bibel" mit Bildern von Marc Chagall, „Buch des Lebens“ von Frank für seine Familie

Sonstiges: grüne Smoothies (fürs Home-Office), Newsletter von finanz-szene.de

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Antworten und die anschließende Diskussion äußert informativ, anregend und unterhaltsam waren. Mein erster Round … Table war ein bereichernder Abend, der wieder einmal mehr zeigt, dass Freundschaften, Netzwerk und ein gemeinsamer Hintergrund über die Zeit und Distanz unproblematisch zu pflegen, auszubauen und sehr wertvoll sind. Hoffen wir, dass wir uns nächstes Jahr bei vielen Veranstaltungen wieder offline treffen können. Bleibt gesund!

Apropos Ton: Trotz kleinerer technischer Probleme ist die Plattform wonder.me nur zu empfehlen. Als gefördertes deutsches Start-Up lassen sich sowohl präsentieren in der Gruppe, aber auch bilaterale Gespräche gleichzeitig führen und das sehr intuitiv. Definitiv einen Blick wert (solange man nicht hinter einer Bank-Firewall sitzt 😉). Mehr Infos gibt es hier: https://www.wonder.me

Benedikt Beyer

Benedikt Beyer

Sales Manager Wholesale / Institutionelle Kunden
M.M.Warburg & CO, Hamburg
DHBW Mannheim 2014

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